Das Grundprinzip
Bevor wir uns mit Zahlen und Formularfeldern befassen, sollten wir ein paar Worte zu den Grundlagen sagen. Viele konkrete Fragen klären sich von selbst, wenn das Grundprinzip klar ist.
Zweck der Auflagenmeldung: Transparenz gegenüber dem Werbemarkt
Hinter der IVW-Auflagenmeldung steht das Ziel, dem Werbemarkt verlässliche, detaillierte und vergleichbare Auflagenzahlen zu liefern. Werbekunden (bzw. die von ihnen beauftragten Werbe- und Media-Agenturen) wollen nicht nur wissen, wie viele Exemplare eines Titels überhaupt verbreitet wurden, sondern auch über welche Kanäle, wie viele davon gratis abgegeben wurden und dergleichen mehr.
Gemeldet werden die Auflagen von Anzeigenbelegungseinheiten
Deshalb bezieht sich die Auflagenmeldung nicht einfach auf die Gesamtauflage der Vertriebsausgaben eines bestimmten Zeitungs- oder Zeitschriftentitels in einem bestimmten Quartal, sondern auf die Belegungseinheiten, nach denen Anzeigen für diesen Titel oder für Titelkombinationen gebucht werden können.
BEISPIEL
Wenn die Kreiszeitung A und das Tageblatt B gemeinsam an Werbekunden vermarktet werden, dann kann und sollte die gemeinsame Auflage beider Blätter an die IVW gemeldet werden, quasi als ein Titel.
Wenn zudem Werbung nur in einer der beiden Zeitungen geschaltet werden kann, sollten außerdem auch die Einzelauflagen beider Blätter noch einmal getrennt gemeldet werden. In diesem Fall sollte der Verlag also drei Auflagenmeldungen durchführen.
Entsprechendes gilt für die Meldung von Tagen in Abhängigkeit der Erscheinungsweise:
Wenn eine Zeitung jeden Tag außer sonntags erscheint und Anzeigen zu unterschiedlichen Preisen etwa für montags bis freitags, für montags bis samstags oder aber nur samstags gebucht werden können, dann müssen die Auflagen für diese Belegungseinheiten jeweils gesondert an die IVW gemeldet werden, quasi wie eigenständige Titel.
Bevor wir uns mit Zahlen und Formularfeldern befassen, sollten wir ein paar Worte zu den Grundlagen sagen. Viele konkrete Fragen klären sich von selbst, wenn das Grundprinzip klar ist.
Zweck der Auflagenmeldung: Transparenz gegenüber dem Werbemarkt
Hinter der IVW-Auflagenmeldung steht das Ziel, dem Werbemarkt verlässliche, detaillierte und vergleichbare Auflagenzahlen zu liefern. Werbekunden (bzw. die von ihnen beauftragten Werbe- und Media-Agenturen) wollen nicht nur wissen, wie viele Exemplare eines Titels überhaupt verbreitet wurden, sondern auch über welche Kanäle, wie viele davon gratis abgegeben wurden und dergleichen mehr.
- die Anzahl der im Quartal insgesamt gedruckten Exemplare
- die Gesamtzahl der Abonnements (d.h. die Summe aus der Anzahl der Abo-Verträge für die einzelnen Ausgaben/Erscheinungstage des Quartals); diese Gesamtzahl muss gegebenenfalls nach Mehrfachabonnements und Mitgliederabonnements aufgeschlüsselt werden
- die Gesamtzahl der Exemplare, die im Quartal für den Einzelverkauf ausgeliefert wurden
- die Gesamtzahl der sonstigen Verkäufe
Gemeldet werden die Auflagen von Anzeigenbelegungseinheiten
Deshalb bezieht sich die Auflagenmeldung nicht einfach auf die Gesamtauflage der Vertriebsausgaben eines bestimmten Zeitungs- oder Zeitschriftentitels in einem bestimmten Quartal, sondern auf die Belegungseinheiten, nach denen Anzeigen für diesen Titel oder für Titelkombinationen gebucht werden können.